Christine Lauterbach

Master of Science Homeopathy
Heilpraktikerin

Vita und persönlicher Hintergrund als Homöopathin:
In Possenhofen, am schönen Starnberger See, erblickte ich als drittes Kind unserer Eltern 1965 das Licht der Welt. Nach einigen Jahren waren wir fünf Geschwister und wuchsen gemeinsam am Stadtrand von München auf, der zu dieser Zeit mit viel Natur gesegnet war. So verbrachten wir, jedenfalls für Stadtkinder, viel Zeit draußen mit einer großen Kinderrasselbande beim Spielen.

Trotz einer schönen Kindheit war ich viel krank, was vielleicht schon damals meinen Entschluss bestärkte, Ärztin zu werden. Der einzige Konflikt bestand darin, ob ich nun Menschen- oder Tierärztin werden wollte.

Aus heutiger Sicht betrachtet ist meine Krankheitsgeschichte den kleinen und großen PatientInnen, die den Weg in die Praxis finden, sehr ähnlich, weshalb ich ein wenig daraus erzählen möchte:
Nach einer Impfung im ersten Lebensjahr entwickelte sich ein trockenes Ekzem in den Gelenkbeugen, eine schwere Lungenentzündung erschütterte mit zwei Jahren das Immunsystem nachhaltig. Aus einem properen Baby war ein stilles Kind geworden, eine schlechte Esserin.
Im Grundschulalter kamen erst vielfältige Allergien und Heuschnupfen, dann Asthma und schließlich eine weitere Lungenentzündung hinzu.
Die Beschwerden intensivierten sich im Laufe der Pubertät immer mehr, Allergien stiegen an, allergische Rhinitis von Februar bis Oktober, Tierhaarallergien etc., Cortisonsalben, Asthmasprays und Antihistaminika halfen immer weniger, Nebenhöhlenvereiterungen in der kalten Jahreszeit reagierten nur schleppend auf Antibiotika, die Ärzte waren bemüht, aber letztlich hilflos und rieten mir mein Schicksal zu tragen („Damit mußt Du leben.“)

Zum Glück hat es das Leben anders mit mir gemeint.
Durch lustige Zufälle landete ich bei einem Heilpraktiker, der über die Phytotherapie zur Homöopathie gekommen war und mich als Schülerin für wenig Geld behandelte. Und siehe da, zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich anders, vergingen die Beschwerden erst fast unmerklich, dann immer zügiger und reduzierten sich schließlich auf ein erträgliches Maß.
In rein homöopathischen Händen bin ich seit 1985 und kann sagen, dass meine Beschwerden zu über 90% besser geworden sind.

Von München aus bin ich 1989 nach Augsburg umgezogen, wo ich heute mit meinem Mann und zwei Töchtern im Spickel die gute Luft und die üppige Natur genieße.

Seit 1990 arbeite ich als Homöopathin, war 20 Jahre lang mit meinem Kollegen Andreas Hundseder unter einem Dach und bin seit 2010 im Bismarckviertel zu finden. Unterstützung für Telefon und Organisation erhalte ich von meiner Kollegin und Praxisvertretung Kirsten Tietje, die wegen der Geburt ihres dritten Kindes im September 2011 abgelöst wird von Petra Eger, ebenfalls ausgebildete Homöopathin (herzlich Willkommen, Petra!).

Der Hintergrund, warum ich Homöopathin geworden bin, erschließt sich größtenteils aus meiner eigenen Geschichte, weshalb ich Sie, lieber Leserin, lieber Leser, gerne ein wenig daran Anteil haben ließ.

Die Homöopathie stellt in meinen Augen eine Therapiemöglichkeit dar, die sowohl breit als auch tief ist: Das Spektrum der behandelbaren Erkrankungen reicht von akuten zu chronischen, von körperlichen zu seelischen. Das macht das Arbeiten mit den PatientInnen so interessant und vielseitig. Jede Person ist anders, jede hat eine andere Geschichte und geht einen anderen Heilungsweg durchs eigene „Labyrinth“, oft auch sehr berührend für mich.

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Schließlich bin ich unserer großen Lehrerin und Heilkundigen, der Homöopathie, zutiefst dankbar für diese Stunden mit den PatientInnen - nebst den wunderbaren Wandlungen, die wir gemeinsam erleben dürfen.

Der Kindheitskonflikt, ob ich nun Menschen- oder Tierärztin werden sollte, hat sich ganz von selbst gelöst, denn so manche Patienten fragen am Ende der Anamnese noch, ob das rheumakranke alte treue Tier nicht vielleicht auch ein Mittel haben könnte? Dann müssen wir die Stunde halt noch etwas ausdehnen und ein passendes Mittel finden.

August 2011, Christine Lauterbach



Ausbildung, Studium, Aktivitäten bei „Homöopathen ohne Grenzen e.V.“ und „Homeopaths World Wide“, Fortbildungstätigkeit, Veröffentlichungen etc.:

1985 Abitur und Reise durch Südamerika
1986 - 1988 Heilpraktiker-Fachschule München
anschließend Fortbildung in Klassischer Homöopathie bei HomöopatInnen aus dem In- und Ausland:
Dr. Gerhardus Lang, Dr. Jürgen Becker u.a., „Boller Homöopathietage“, Deutschland
Dr. Vassilis Ghegas, Griechenland
Ananda Zaren, Hebamme, Kalifornien
Hahnemann Medical College: Dreijahreskurs bei Nancy Herrick, MD, Roger Morrison, MD, Jonathan Shore, MD, Bill Gray, MD; Kalifornien
Dr. Rajan Sankaran, Mumbai
Dr. Massimo Mangialavori, Italien
Henny Heudens-Mast, Belgien
Dr. Hugo Carrara, Italien
Dr. Alfons Geukens, Belgien
Ira Tucker, HP, Deutschland
Dr. Faruk Master, Indien
Dr. Mahesh Gandhi, Indien
Studium der Homöopathie an der University of Central Lancashire (England) von 2006 - 2009 mit Abschluss und Award als "Master of Science Homeopathy"
Master dissertation (2009): “Is it possible to elucidate and standardise the basic prerequisites for planning an international project with Homeopaths Without Borders?”

Aktives Mitglied bei „Homöopathen ohne Grenzen Deutschland e.V.“ seit 1997, Einsätze in Bosnien, Mazedonien und Bolivien
Ausbildungsleitung im Projekt Mazedonien Vorstandstätigkeit als Koordinatorin der Ausbildungsleitung der Projekte Koordinatorin der Curriculum Arbeitsgruppe Siehe auch www.hom-og.de

Mitarbeit bei „Homeopaths World Wide“ (internationalen Vereinigung der Homöopathen ohne Grenzen)
Siehe auch www.homeopathsworldwide.org

Bei der Stiftung Homöopathie Zertifikat eingetragene, zertifizierte Homöopathin, Dozentin und Supervisorin (SHZ)

Co-Autorin des Buches „Homöopathie für Kinder pocket“ (Börm Bruckmeier Verlag), überarbeitete Neuauflage erscheint im Herbst 2011 im Buchhandel

Vortrag bei Lachesis e.V., 2006, Traumaseminar: Die homöopathische Behandlung einer Patientin in Mostar, Bosnien

Vorträge bei der SHZ
Kongress Frankfurt, 2010: Das HOG Curriculum – ein Beispiel für Homöopathie Unterricht Fortbildung Heppenheim, 2011: Das HOG Curriculum – Herzstück einer Ausbildung

Diverse Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Veröffentlichung im Internet: Therapeutic Strategies through TOTALITY mit Leela d´Souza, Indien und Matthias Strelow, Deutschland, eine kleine Arbeit im Rahmen des Studiums. (Kommentare dazu)

Ständige Mitarbeit in oder Leitung von verschiedenen Arbeitsgruppen für Supervision und Intervision seit 1990.


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