Homöopathie-Ausbildung

Unser Ausbildungsziel besteht darin, den Kursteilnehmern die homöopathische Lehre in Theorie (Krankheitserkenntnis, Arzneimittelkenntnis, Heilmittelwahl …) und Praxis (praktische Fallanalyse, Heilungsverlauf …) näher zu bringen.

Darüber hinaus werden eigene Fähigkeiten (Fallaufnahme, Gesprächsführung, Wahrnehmungsschulung…) geschult, die zum tieferen Verständnis der Patienten nötig sind.

Gesamtausbildung:

7 Semester = 3 ½ Jahre

Theoretischer Unterricht:

1. bis 5. Semester
Lerninhalte zum Download

Praktischer Unterricht:

6. bis 7. Semester = Ambulatorium

Die Pluspunkte
unserer Ausbildung

  • Systematischer Aufbau: Erst Erlernen der Behandlung akuter Erkrankungen, anschließend chronischer und miasmatischer
  • Praktische Übungen zu Anamnesetechnik in Kleingruppen
  • Selbständiges Arbeiten am Patienten in einer realen Praxissituation (Ambulatorium)
  • Wiederholen früherer Unterrichtsinhalte durch die Verknüpfung mit der realen Praxissituation
  • Maximale Förderung der eigenen Praxisreife
  • Gemeinschaftliches Entwickeln des professionellen Know-how: Jede Person kann etwas besonders oder noch nicht so gut – lernen von einander

Semester 1-5
Grundlagen und Theorie

Aude Sapere durchläuft in den ersten fünf Semestern des Intensivkurses den Großteil des Curriculums von „Homöopathen Ohne Grenzen“ (HOG) – modifiziert für den Unterricht in Deutschland. 

Die darauf folgenden zwei Semester finden im Ambulatorium statt. Viele unserer ehemaligen SchülerInnen und jetzigen Kolleginnen und Kollegen besuchen es nach Abschluss der gesamten Ausbildung dennoch über viele Jahre weiter, um im gemeinsamen Austausch ihr Können weiter zu vertiefen.

Mit dem 5. Semester endet beim Intensivkurs der überwiegend theoretische Teil der Ausbildung.

Semester 6-7
Praxiserfahrung

Das 6. bis 7. Semester besteht dann aus dem Ambulatorium, der praktischen Arbeit am Patienten. Dort können die Teilnehmenden unter Supervision von Christine Lauterbach oder Andreas Hundseder selbst Anamnesen mit Patienten erheben.

Anschließend folgt die gemeinsame Fallanalyse und Auswertung. Kolleginnen und Kollegen mit eigener Praxis bringen auch Patienten zur Supervision ins Ambulatorium, wenn deren Behandlung nicht zum gewünschten Erfolg geführt hatte.

Das Ambulatorium stellt den wichtigsten Teil der Ausbildung dar, weil das theoretische Wissen nun in die Praxis umgesetzt wird.

Warum das Curriculum von HOG?

Christine Lauterbach war eine Koordinatorin des Teams, das das neue Ausbildungskonzept für HOG erarbeitete. Sie brachte das Aude Sapere Unterrichtskonzept für die gemeinsame Arbeit ein. Im Gegenzug stellte HOG anschließend das fertige Curriculum Aude Sapere zur Verfügung. Entwickelt wurde das Konzept in dreijähriger Zusammenarbeit durch Homöopath*innen, die bei HOG aktiv sind und ihre langjährigen und exzellenten Unterrichtserfahrungen einbrachten.

Wenn Sie mehr Details des Unterrichtskonzeptes erfahren wollen, finden Sie hier einen  Auszug der Ausbildungsprinzipien von HOG.

Lehrplan Homöopathie nach HOG
Aude Sapere

Supervisionsgruppe mit Christine Lauterbach

Hier findet die gemeinsame Besprechung von Patientenfällen mit Christine Lauterbach aus der eigenen homöopathischen Praxis statt. Gemeinsam erarbeiten wir eine Fallanalyse, Repertorisation und Differenzialdiagnos für Patientenfälle, deren Behandlungsverlauf Probleme aufweist. Dabei kann es sich um ein Problem in der Anamnesetechnik, der Gewichtung von Symptomen, Schwierigkeiten bei der Differenzierung ähnlicher Mittel handeln oder auch um Unklarheit in der therapeutischen Rolle oder dem therapeutischen Beziehungsfeld. Das Ziel besteht in einem Erkenntniszuwachs beim Supervisanden.

Wann: Die Gruppe findet je nach Bedarf alle ein bis drei Monate statt.

Organisation und Ablauf

Bei Interesse an Supervision können Sie gerne per Email oder telefonisch unter 0821 517177 Kontakt mit mir aufnehmen. 

Christine Lauterbach ist zertifizierte Supervisorin (SHZ).

Kosten: 30,- € für 90 Minuten
(= 2 Unterrichtseinheiten, die für Zertifizierungsstellen bescheinigt werden können).

Supervisionsgruppe mit Andreas Hundseder

Supervision wird als der klärender Blick von oben oder die kritische Sicht von außen bezeichnet. Supervision ist ein Element, das zur Sicherung und Verbesserung der Qualität beruflicher Arbeit eingesetzt wird und dient grundsätzlich der Entwicklung von Personen und Organisationen.

Supervision begleitet, reflektiert, klärt, gestaltet und zeigt im Miteinander neue Handlungsperspektiven auf die unsere therapeutische Erfahrung in der klassischen Homöopathie erweitern, verfeinern und vertiefen.

Neben der Bearbeitung ungelöster oder verworrener Fallverläufe ist es auch sinnvoll, gut laufende Fälle vorzustellen.

Meine homöopathische Arbeitsweise ist geprägt von Dr. Alfons Geukens, Dr. Parfull Vijayakar, Prof. Georg Vithoulkas und Prof. Dr. Alok Pareek, sie ist gut nachvollziehbar, miasmatische Gesichtspunkte werden berücksichtigt und meist Polychreste verschrieben.

Wann: Sonntags jeweils von 9:30 bis 17:30 Uhr

Organisation und Ablauf

Bei Interesse an Supervision können Sie gerne per Email oder telefonisch unter 0821 66017985 Kontakt mit mir aufnehmen.

Kosten: 75,- € pro Sonntag
Sie erhaltet eine Bestätigung ( 7 UE klass. Homöopathie und 1 UE Klinische Fortbildung) und eine Quittung.

Aude Sapere Augsburg

Hospitation in unserer Praxis

Wer wird zugelassen?

Generell sind wir für eine Hospitation in unserer Praxis allen gegenüber offen, die eine abgeschlossene Homöopathieausbildung nachweisen können. 

InteressentInnen aus anderen Ausbildungsstätten sollten vorher mindestens ein Jahr an unserem Ambulatorium teilgenommen haben. 

Das hat große Vorteile:

  • Sie machen sich mit unserer homöopathischen Denk- und Arbeitsweise vertraut.
  • Sie lernen unter Supervision aktiv Anamnesen zu erheben, die Fallanalyse, Repertorisation und Falldokumentation etc. zu vertiefen.
  • Dieses Know-how fördert die Effizienz und Nachvollziehbarkeit beim Hospitieren beträchtlich.

Die/der Hospitierende selbst bekleidet eine aufnehmende, passive Rolle. Dabei verfeinern sich allmählich die rezeptiven Fähigkeiten, was wiederum eine Verbesserung der eigenen Anamnese- und Fallanalysetechnik zur Folge hat. Nur der Form halber sei angemerkt, dass selbstverständlich strikte Schweigepflicht herrscht.

In diesem Download wird das Thema Hospiation nochmal ausführlich von Andreas Hundseder dargestellt.

Zum Schluss noch eine Bitte: Freie Stellen zur Hospitation sind rar und oft kostenpflichtig. Es wäre schön, wenn Sie Lernenden diese Möglichkeit in einigen Jahren auch anbieten würden. Vielen Dank.

Organisation und Ablauf

Eine Hospitation ist in unserer Praxis nach Absprache jederzeit möglich. Sie wählen selbst, wie lange und oft Sie beisitzen wollen. Wir empfehlen einen Zeitraum von mehreren Monaten, ein- oder mehrmals die Woche, je nach eigenen Kapazitäten. Unserer Erfahrung nach ist ein halber bis ganzer Tag pro Woche sinnvoll. Sie profitieren besonders, wenn sie in beiden Praxen hospitieren können.

Nähere Fragen beantworten wir gerne unter
Tel. 0821 517177 oder 0821 66017985

Ambulatorium

Der zweite Teil der Ausbildung besteht aus dem Ambulatorium, das den Alltag in der Praxis widerspiegelt – hier allerdings mit Unterstützung durch die Dozent*in.

Termine:

27.11.2021
18.12.2021
29.01.2022
26.02.2022
26.03.2022
30.04.2022
21.05.2022
26.06.2022
16.07.2022

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs wendet sich an Personen,

  • die den ersten, theoretischen Teil der Homöopathie Ausbildung bei Aude Sapere abgeschlossen haben und nun im zweiten Teil die Praxisreife erlangen wollen
  • die am Anfang ihrer praktischen Tätigkeit stehen
  • die bereits praktizieren, aber ihr homöopathisches Wissen vertiefen wollen

Bei den meisten frisch ausgebildeten HomöopathInnen fehlt die Umsetzung von theoretischem Wissen zur praktischen Anwendung. Diese Lücke schließt das Ambulatorium. Um das erworbene Wissen aus der Ausbildung in die Praxis effektiv umzusetzen, bietet das Ambulatorium einen tieferen und begleiteten Kontakt zur Patientenschaft an.

Nach der Erhebung der Anamnese findet im Plenum die sogenannte “Fallanalyse” statt. Dabei wird besonderes Augenmerk auf die selbständige Erarbeitung in kleinen Gruppen gelegt, um die Selbständigkeit und das analytische Denken der Studierenden zu fördern und so ihre Praxistätigkeit zu optimieren.
Gekoppelt an die jeweiligen Patientenfälle wird theoretisches Wissen vertieft und durch die beiden Dozenten praxisorientiert dargestellt. Bei Bedarf unterstützen Mind Maps, Skripten, unterschiedliche Methodik der Fallanalyse, Differentialdiagnosen, Hinweise zur Gabe und Potenz des Arzneimittels etc.die Lernprozesse.

Unser Ziel ist es, durch diese Arbeit sowie das Angebot an die Teilnehmenden, eigene Patienten supervisorisch im Ambulatorium vorzustellen, eine fundierte Praxisreife zu vermitteln.

Organisation und Ablauf

Das Ambulatorium findet einmal monatlich an einem Samstag statt und kann auch nach Abschluss der Gesamtausbildung pro Semester gebucht werden. Wir bieten die Teilnahme auch für „Externe“ an, die von anderen Schulen kommen.

Die Erstanamnese von 1,5 Stunden Dauer wird in den Seminarraum direkt übertragen und aufgezeichnet, ebenso wie die 2 – 4 Folgekonsultationen von 30 – 60 Minuten Dauer. Das gesamte Team unterliegt der Schweigepflicht.

Durchgeführt werden die Anamnesen von den Teilnehmenden des Ambulatoriums, immer unter Supervision der Dozentin oder des Dozenten. Zwischen den Ambulatoriumsblöcken werden die Berichte der Patient*in entgegen genommen, ganz wie in der eigenen Praxis.

Um Kapazitäten auch für neue Patient*innen zu schaffen, bieten wir nach den Folgeanamnesen den Patient*innen an, dass eine Kollegin oder ein Kollege aus dem Team die Behandlung in eigener Praxis übernimmt (kostenpflichtig). Dabei kann jederzeit Kontakt zum Ambulatorium aufgenommen werden (z.B. bei Schwierigkeiten im Behandlungsverlauf). Diese Zusammenarbeit stellt eine nachhaltige Behandlung der Patienten sicher.

Unser Angebot ist für die Patient*innen kostenfrei und richtet sich sowohl an finanziell schwächer gestellte Personen, als auch an KollegInnen, die das Ambulatorium mit ihren PatientInnen zur Supervision besuchen wollen. Im Gegenzug überlassen die Patienten Aude Sapere ihre Rechte an den Videoaufzeichnungen zu Lehrzwecken.

Kosten:
Buchung Sommersemester von März bis Juli jeweils 1x/ Monat: 349.- € (statt 445.- bei Einzelbuchung)
Buchung Wintersemester von September bis Februar 1x/ Monat: 419.- € (statt 534.- bei Einzelbuchung)
Einzelbuchung während Corona ausnahmsweise möglich: 89.- € pro Samstag

Wegen Corona findet das Ambulatorium online statt. 

Anmeldung bitte über unsere Praxis oder online

Homöopathie für Hebammen

Mehr Qualifikation

Wir bieten eine Homöopathie-Grundausbildung für Hebammen und Geburtshelfer als Blockseminar an. Diese Ausbildung haben wir schon mehrmals durchgeführt, auch außerhalb von Augsburg an einer Fachklinik.

  • Für Gruppen ab 10 Personen
  • Wochenendausbildung (9 Wochenenden)
  • Umfangreiches Arbeitsmaterial wird gestellt

Eine anschließende Supervision oder Weiterbildung der Hebammen ist ebenfalls möglich.

Organisation und Ablauf

Die Homöopathie Grundausbildung für Hebammen und Geburtshelfer findet an 11 Wochenenden statt und beinhaltet die wichtigsten Akutsituationen in der Schwangerschaft, während der Geburt und in der Nachsorge bei Mutter und Kind. Sie erlernen das selbständige Repertorisieren (= Nachschlagen der Symptome im Repertorium), um auch nach der Ausbildung autonom Ihr Wissen ausbauen zu können.

Bei Interesse an einer Hebammen Ausbildung oder Supervision können Sie gerne per Email oder unter Tel. 0821 517177 oder 0821 66017985 Kontakt uns aufnehmen.