Christine Lauterbach und Andreas Hundseder verbindet seit 30 Jahren – neben ihrer Freundschaft – die gemeinsame Praxis und Aude Sapere, Schule für Homöopathie. Das Ausbildungskonzept besteht aus Intensivkursen, Ambulatorium, Arbeitsgruppen und Supervisionsgruppen. Außerdem gibt es eine Homöopathieausbildung für Hebammen.

Christine Lauterbach

Nofretete
Aude Sapere Herbstakademie
Aude Sapere Herbstakademie

Vita

Geboren wurde ich am Starnberger See und eigentlich wollte ich immer Ärztin werden, die Frage war nur: für Mensch oder Tier? Durch lustige und ernste Fügungen in meinem Leben hat letztlich die Homöopathie an meine Tür geklopft und mir in alle Richtungen Wege ermöglicht.

1985 lernte ich zufällig im Müllerschen Volksbad einen Heilpraktiker kennen, dessen Kollege mich (geplagt von Neurodermitis seit einer Impfung, später kamen Allergien und Asthma hinzu) mit homöopathischen Tiefpotenzen für 5.- DM die Sitzung behandelte. Ich war bis dato schon viel krank in meinem Leben und die Schulmedizin konnte mir zwar eine gute erste Hilfe anbieten konnte (Cortison, Desensibilisierung, Antihistaminika), aber ich erlangte keine langfristige Besserung, geschweige denn Heilung.

Durch die homöopathische Behandlung und einen längeren Auslandsaufenthalt heilte die Neurodermitis zum ersten Mal für viele Monate ab und wurde nie wieder so schlimm wie vorher. Auch Allergien und Asthma reduzierten sich auf ein Minimum. 

Was lag also näher, als auf die Heilpraktikerschule zu gehen um Homöopathie zu lernen? „Medizin kann ich ja später auch noch studieren“, dachte ich. Dazu war jedoch mit Familie und Erlernen der Homöopathie keine Zeit mehr, aber das wurde mir erst später klar.

Bereits in den ersten Unterrichtswochen taten sich sechs angehende HomöopathInnen zusammen um eine Arbeitsgruppe zu gründen. Heute führen alle erfolgreiche Praxen in Deutschland: 

Wir pflegen bis heute Kontakt und organisierten 2005 ein gemeinsames Seminar („Die Herbstakademie: Der Reiz der Verschiedenartigkeit“), in dem wir anhand von schwierigen chronischen Patientenfällen unsere unterschiedlichen Arbeitsweisen demonstrierten.

Mein erster Weiterbildungszyklus führte mich 1988-1990 zur „Homöopathiewoche Bad Boll“, wo unsere Arbeitsgruppe gemeinsam anreiste, glücklich, an einer Weiterbildung teilnehmen zu können: Es gab kaum Seminare, noch dazu welche, auf denen  Heilpraktiker zugelassen waren. In dieser Hinsicht kann die Boller Schule sicher als äußerst fortschrittlich und integrativ bezeichnet werden, da sowohl ärztliche als auch heilpraktische Homöopathenschaft teilnehmen konnte.

 

Weitere Fortbildungen:

Dreijahreskurs der „Hahnemann Medical Clinic“ bei:  

  • Nancy Harrick (MD)
  • Roger Morrison (MD)
  • Jonathan Shore (MD) und Bill Gray (MD)
  • Ananda Zaren (Hebamme, USA)
  • Dr. Vassilis Ghegas (Arzt, Griechenland)
  • Henny Heudens-Mast (Heilpraktikerin, Belgien)
  • Jonathan Shore (MD, USA)
  • Dr. Hugo Carrara (Arzt, Argentinien)
  • Dr. Friedrich Graf (Kinderarzt, Deutschland)
  • Dr. Massimo Mangialavori (Arzt, Italien)
  • Ira Tucker (Heilpraktikerin, Deutschland)
  • Dr. Rajan Sankaran (Arzt, Indien)
  • Dr. Alfons Geukens (Arzt, Belgien)
  • Dr. Faruk Master (Arzt, Indien)
  • Prof. h.c. George Vithoulkas (Träger des „Alternativen Nobelpreis“, Griechenland)
  • Dr. Willi Neuhold (Arzt, Österreich) 
  • und andere mehr.

Studium:

2006 – 2009 an der University of Central Lancashire, Abschluss mit „Master of Science Homoeopathy“ mit einem „Award“ (Auszeichnung für besonders gute Leistungen).

Die Abschlussarbeit: „Is it possible to elucidate and standardise the basic prerequisites for planning an international project with Homeopaths Without Borders?” setzt sich wissenschaftlich mit der Frage auseinander, in wie weit homöopathische Projektplanung standardisierbar ist und wurde von Dr. Kate Chatfield begleitet.

 

Qualifizierung:

Durch die „Stiftung Homöopathie Zertifikat“ bin ich zertifiziert als Homöopathin, Dozentin und Supervisorin. Derzeit leite ich eine Supervisions- und Arbeitsgruppe.

Veröffentlichungen

Verschiedene Artikel in homöopathischen Fachzeitschriften bei:

  • „Lachesis“, Fachzeitschrift des Berufsverbandes für Heilpraktikerinnen
  • „Homöopathie Zeitschrift“
  • „Gudjons aktuell“, in der ich auch über die Arbeit von „Homöopathen ohne Grenzen e.V.“ (HOG) berichten durfte

Buch

Meine Kollegin und Freundin Dr. Ulrike Schroeder und ich sind Autorinnen von „Kinder homöopathisch behandeln“ (vormals Pocket Verlag, demnächst Kai Kröger Verlag). 

Ehrenamt

Seit der Gründung von HOG 1997 bin ich aktiv in verschiedenen Projekten und Funktionen.

  • 1997 Mostar (Bosnien), wo HOG nach dem Krieg auf dem Balkan ihr erstes humanitäres Projekt begannen.
  • 2000-2005 Ausbildungsleitung im HOG Projekt Skopje (Mazedonien) mit meinem Hamburger Kollege Gregor Kindelmann (https://www.kindelmann.de).
  • Tätigkeit im Vorstand 2004-2006
  • 2009 Projektplanungsreise nach Bolivien in Verbindung mit meiner Master Dissertation.
  • Koordinierung der Curriculums-Arbeitsgruppe 2007-2009
  • Begleitung des HOG Projekts Ecuador seit 2012

Kollegiale Arbeit

Mit Andreas Hundseder verbindet mich auf professioneller Seite eine dreißigjährige gemeinsame Praxis, unsere Schule „Aude Sapere“ mit Intensivkursen, Ambulatorium und Hebammenausbildung sowie Arbeitsgruppen und Supervisionsgruppen. 

Meine besondere Liebe gilt beruflich – neben meiner Praxisarbeit – der Entwicklung von praxisorientiertem Unterricht, der Freude am Erlernen der Homöopathie vermittelt. Darüber stehe ich in regem Austausch mit KollegInnen weltweit.

Andreas Hundseder

Vita

Geboren wurde ich 1961 in Gundelsdorf – das ist ein hübsches, kleines Dorf zwischen Augsburg – Aichach und Neuburg. Das Leben auf dem Bauernhof, die Naturverbundenheit und deren Zyklen, die Familie mit 4 Geschwistern und den Großeltern erlaubten mir eine unbeschwerte und geborgene Kindheit.

Im Alter von 24 Jahren kam ein großes Umdenken in meinem Leben, ich fing an mich mit meinem inneren Wünschen auseinanderzusetzen und absolvierte eine drei- jährige naturheilkundliche Ausbildung in der Josef-Angerer-Schule München. Nebenbei arbeitete ich 7 Jahre lang halbtags in der Pfennigparade (Behinderteneinrichtung in München).

1990 Gründete ich mit meiner Kollegin Christine Lauterbach eine Naturheilpraxis für klassische Homöopathie in Augsburg. Ein paar Jahre später eröffnete ich eine Ausbildungsstätte für Heilpraktiker. Da die Nachfrage immer mehr anstieg gründete ich mit zwei meiner Schüler das Institut ARKANUM – Zentrum für Naturheilkunde in Augsburg. Als das Zentrum weiter expandierte (in der Zwischenzeit waren wir 20 Dozenten, hatten Tagesschule, Abend- und Wochenendausbildung – Ausbildung zum Heilpraktiker, zur Homöopathie, Phytotherapie, chinesische Medizin, Massage, Osteopathie und weitere naturheilkundliche Verfahren) zog ich mich aus dem laufenden Betrieb zurück, unterrichtete nur noch klassische Homöopathie und arbeitete in meiner Praxis.

Ein Jahr später eröffnete ich mit meiner Kollegin AUDE SAPERE Institut für klassische Homöopathie, wo wir bis heute gemeinsam Hebammen und SchülerInnen in klassischer Homöopathie unterrichten und ausbilden.

Ausbildungen

  • Mit Diplom schloss ich die 4-jährige Ausbildung (1996 – 2000) bei Prof. George Vithoulkas in der International Academy of Classical Homöopathy auf Alonissos / Griechenland ab.
  • Bis heute besuche ich die jährlich auf Alonissos stattfindende Supervisions-/ Fortgeschrittenengruppe bei Vithoulkas.
  • In den Jahren 2000 bis 2003 absolvierte ich eine Ausbildung bei Dr. Alfons Geukens / Belgien, die ich auch selber hier in Augsburg organisierte. Wir waren um die 130 TeilnehmerInnen und da die Nachfrage groß war ging sie in eine jährliche Fortbildungswoche über.
  • Weiter Seminarbesuche bei:
    • Jürgen Becker – Bad Boller Homöopathietage
    • Genuide Homöopathie – Boger-Boenninghausen-Methode
    • Hugo Carrara
    • Frederick Schroyens
    • Paul Herscue
    • Dr. Alok Pareek
    • Predictive Homoeopathy nach Dr. Prafull Vijayakar

Dozententätigkeit

  • Seit 2003 Dozent in der Akademie für Homöopathie in Gauting. Hier lernte ich zum ersten mal die Vielfalt des homöopathischen Denkens auf engstem Raum kennen, was mich sehr inspirierte.
  • 2005 Vortrag über schwere Pathologien beim Jubiläumskongress des BKHD zum 250. Geburtstagsjubiläum von Samuel Hahnemann vom 01.-03. in Leipzig.
  • Der Reiz – Fachausbildung Herbstakademie Augsburg
  • 2 jährige Hebammenausbildung am Carl-von-Basedow-Klinikum Merseburg
  • 2 jährige Hebammenausbildung in Augsburg
  • Gautinger Homöopathie-Tage 2006:ADS – ADHS-Kinder homöopathisch behandelt.
  • 2007 Vortrag Homöopathie und psychische Krankheiten in der “Selbsthilfegruppe Augsburg Psychiatrieerfahrene”.
  • Gautinger Homöopathie-Tage 2008: Homöopathische Behandlung von Geistes- und Gemütskrankheiten – “Homöopathie bei Angst- und Zwangsstörungen”
  • Impfsymposium Gauting 2008
  • Gautinger Homöopathie-Tage 2009: Homöopathie bei Autoimmunerkrankungen
  • Vorträge über Klassische Homöopathie in Kindergärten und Kindertagesstätten und sozialen Einrichtungen: Notfallhomöopathie, Krankheiten des Kindes, Impfungen.
  • Lehrtätigkeit als Supervisor
  • Seit 2006 SHZ zertifizierter Homöopath.
  • Seit 2008 SHZ zertifizierter Dozent und Supervisor.
  • Seit 2010 BKHD zertifizierter Dozent und Supervisor.
  • Seit 2011 in der Vorstandschaft der Georg Vithoulkas Stiftung.
    • Dozent der Ausbildung
    • Moderator der Seminare
      • Internationaler Kurs bei Prof. Vithoulkas auf Alonissos
      • Paul Herscue Seminare im Zentrum für Naturheilweise Harlaching in München
      • Dr. Pareek Seminare im Zentrum für Naturheilweise Harlaching

In München

  • Kongress Homöopathie Konkret 2015:
    • Seminar: Ebenen der Gesundheit nach Georg Vithoulkas
    • Vortrag: Die Bedeutung akuter Infekte im Heilungsverlauf.
  • Seminare über Q-Potenzen der Firma Gudjons seit 2017
  • Vortrag Q-Potenzen an der International Academy of Classical Homöopathy auf Alonissos bei Prof. Georg Vithoulkas 2018
  • Seminar „Potenzen und Gaben in der Homöopathie“ am Meißner Hahnemannzentrum 2019
  • Homöopathie Vorlesungen übers Internet seit 2020. Alle 14 Tage werden am Donnerstagabend 2 ½ Stunden grundlegende Themen der klassischen Homöopathie doziert (….Miasmen, Potenzen, Was ist ein Symptome, Vorgehensweise bei Schweren Pathologien, Geriatrie……..).

Veröffentlichungen

Globuli Magazin

  • II/2002 Hyperaktive Kinder – Fallbeispiel ADHS
  • III/2006 Neurologie – Fallbeispiel MS
  • II/2007 Haut: Fallbeispiel – Psoriasis
  • III/2007 Kopfschmerz: Fallbeispiel – Chronische Migräne
  • II/2008 Hormonsystem: Fallbeispiel – Kropf
  • II/2009 ADHS bei Kindern – mit Homöopathie
  • Und vieles mehr

Homöopathie-Zeitschrift

  • II/ 2004 Schwere Phatologien
  • II/2005 Ängste, Zwänge und Neurosen
  • II/2008 Methode, Strategie und Trends – Fallbeispiel Morbus Osler – Millefolium
  • II/2009 Typisch Frau – Fallbeispiel Palladium: Eierstockzyste und Kaufrausch
  • III/2009 Was heißt hier Klassisch? – Homöopathische Fallanalyse nach G. Vithoulkas
  • I/2010 Autoimmunerkrankungen
  • I/2011 Zurück zu den Wurzeln – Überlegungen zu Ge- und Verboten in der Homöopathie
  • Und vieles mehr

Verlag Peter Irl

Verlag Homöopathie +Symbol

Heute blicke ich auf eine über 3ojährige Praxiserfahrung und eine fast genauso lange Dozententätigkeit zurück, ich freue mich nach wie vor jeden Tag auf meine Arbeit als Homöopath. An zweiter Stelle unterrichte ich gerne, wobei die Lehrtätigkeit sich immer mehr in Richtung Supervisor wandelt. Mein Buch stellt eine Zusammenfassung meines beruflichen Erfahrungsschatzes und Lehrtätigkeit dar.

 

 

Homöopathie-Vorlesungen zur Theorie und der praktischen Umsetzung der klassischen Homöopathie.

Eine Vortragsreihe über die wichtigsten Grundthemen und ihrer Anwendung in der klassischen Homöopathie.

Die Vortragsreihe richtet sich an praktizierende HomöopathenInnen auch Anfänger mit einer abgeschlossen Ausbildung in Homöopathie können ihr Grundwissen vertiefen.

Da ich seit Jahrzehnten Supervisionsgruppen leite und viele PraktikatenInnen bei mir in der Praxis dabeisitzen, habe ich gemerkt das bestimmte Themen der klassischen Homöopathie bei vielen Praktizierenden noch nicht in ihrer Tiefe verstanden bzw. umgesetzt werden. Durch meine 30jährige Praxistätigkeit, langjährigen Dozententätigkeit und vielen Nachfragen werde ich diese Themen kompakt und praxisnah vermitteln.

Wann: Alle 14 Tage Donnerstagabend von 20.00 – 22.30. Je 2 Stunden Unterricht und anschließend können eine ½ Stunde Fragen zu dem Thema gestellt werden.